Ein japanisches Blütenparadies

zwischen Tankstelle und Wohnblock…

Es gibt sie noch die kleinen Paradiese, die sich ganz unverhofft am Ende eines Kiesweges, hinter einer Tankstelle, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Wohnblock auftun…

Hinter dichtem Gebüsch glitzert ein kleiner Teich in der Sonne, die Blätter der Seerosen glänzen wie pures Silber, der kleine mit einem Stoffsegel gegen die pralle Sonne geschützte Sitzplatz bietet kaum Raum für ein Tischchen und vier kleine Stühle und ist nahezu überwuchert von japanischen Azaleen in allen nur erdenklichen Farben und Größen, die einen betörenden Duft verströmen.

Im Monat Mai schmücken sich die immergrünen Sträucher mit trichterförmigen Blüten, die in Dolden angeordnet sind und deren Farbigkeit fast blind macht, so intensiv leuchten sie aus dem Halbschatten hervor – ja, sie erglühen fast um die Wette zu märchenhafter Pracht!

Ein solches Paradies gedeiht natürlich nicht von allein – viel Liebe und sorgsame Pflege gehören Jahr für Jahr dazu, bis ein solcher Garten in dieser Üppigkeit entsteht…

Dort im Halbschatten zu sitzen, bei einer kühlen Erdbeer-Bowle zu plaudern, das ist schon fast die Vorstufe zum Paradies!! Danke an die drei netten Frauen, für die Einladung – Stress und Hektik waren wie weggeblasen…

Fotos und Text: (c) Roswitha Bosch, TV3